DKP Penzberg - Aktuelles

Dokumentarfilm „Endstation Seeshaupt – der Todeszug von 1945“

Dokumentarfilm „Endstation Seeshaupt – der Todeszug von 1945“

Das KinoP zeigt vom 29. April bis 11. Mai den Dokumentarfilm "Endstation Seeshaupt" von Walter Steffen. Informationen über den Film und zu den Spielzeiten unter www.kinop.de. Kinotrailer: http://www.youtube.com/watch?v=xwqcIZoUG44

Endstation Seeshaupt  

Dokumentation über die Fahrt eines Todeszuges mit ca. 4000 KZ-Häftlingen aus dem Dachauer Außenlager Mühldorf-Mettenheim im April 1945 mit dem Ziel, die Häftlinge in den Alpen zu „vernichten“. Unter anderem erzählt Louis Sneh, ein Überlebender des Holo­caust, vom Leiden im Lager, von Hunger, Krankheit und Tod, von den Zwischenfällen in Poing, München, Beuerberg und von der Befreiung in Seeshaupt, und Max Mannheimer von den Ereignissen während der Zugfahrt.
Dazu ist Endstation Seeshaupt eine Dokumentation über die Erinnerungsarbeit engagierter Bürger und die positive Auseinander- setzung von Schülern und Jugendlichen mit der Vergangenheit des Nazi-Regimes – so wie es Max Mannheimer bei Vorträgen formuliert:
„Ihr tragt keine Verantwortung, für das was geschehen ist, aber Ihr tragt Verantwortung für das, was in Zukunft geschehen wird.“
Text: Konzept und Dialog

 

 

 

Veranstaltung der VVN-BdA in Königsdorf

Veranstaltung der VVN-BdA in Königsdorf

Auch im Jahr 2011 will die VVN-BdA ihre Gedenkfeier für die Opfer des Faschismus am Jahrestag der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler durchführen.

Die Veranstaltung soll am Sonntag, dem 30. Januar ab 15:00 Uhr am Mahnmal in Königsdorf stattfinden. Sie wird dieses Jahr als loses Treffen mit individueller Niederlegung von Kerzen und Blumen abgehalten werden, das je nach Wetter und Neigung der Teilnehmer mit einem Sonntagspaziergang in das Moor kombiniert werden kann.

UZ-Pressefest vom 24.-26. Juni 2011

UZ-Pressefest vom 24.-26. Juni 2011

Pünktlich zum Sommerbeginn findet vom 24.-26. Juni 2011 in Dortmund im Revierpark Wischlingen das UZ-Pressefest - Volksfest der DKP statt. Es ist das 16. Fest, mit dem die Deutsche Kommunistische Partei für ihre Politik und für ihre sozialistische Wochenzeitung UZ wirbt. Die Feste sind inzwischen zum größten und schönsten Fest der Linken in Deutschland geworden.

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Buchtipp "Der Judas-Tag"

Buchtipp

Am 28. April 1945 wurden im oberbayerischen Penzberg sechszehn Bürger von Wehrmachtsangehörigen und dem sogenannten “Wehrwolf” ermordet.

Diese Morde unterscheiden sich von den Millionen, die Hitlers Berufsverbrecher sonst noch verübten, in einem wesentlichen Punkt:
Fanatische Nazis denunzierten ihre ehemaligen Schulfreunde und Arbeitskameraden. Angehörige der Wehrmacht und des Volkssturms exekutierten die, dievon ihren Schulfreunden als “unzuverlässig” bezeichnet werden.

Judas Ischariot hat nur “Einen” verraten und sich dann erhängt. Für seinen Verrat ließ er sich 30 Silberlinge bezahlen. Die Penzberger werden für ihren Verrat nicht bezahlt und erhängt haben sie sich anschließend auch nicht.

Das fürchterliche kam nicht von ungefähr. Der Judas-Tag versucht die Entwicklung aufzuzeigen. Romanhaftes geht allmälich in einen Tatsachenbericht über.

Lehmanns media Verlag
ISBN: 3-936427-13-5
Seiten: 180, DIN A5

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